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In Wald da sind die Räuber, halli hallo die Ro-häuber.
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Trafohäuschen in Wald/Hohenzollern

Zur Gemeinde Wald gehören u.a. auch die Dörfer Reischach, Riedetsweiler, Rothenlachen, Ruhestetten, Sentenhart und Walbertsweiler.

Wald-Saegeweg 3 Wald-Saegeweg 1 Wald-Saegeweg 2     Die Stoerche von Wald 1 Die Stoerche von Wald 5 Die Stoerche von Wald 7
Die Umspannstelle Wald-Sägeweg, rechts die Walder Störche auf dem Strommast
Fotos: Pit Fischer, 2011 / Storchenfotos: Elvira von Seydlitz, 3. August 2012
Der Kernort Wald hat insgesamt drei Trafotürme, die alle noch in Betrieb sind. Dies ist der erste und schönste des Trios. Das alte Schild weist als Netzbetreiber noch die Energie-Versorgung Schwaben (EVS) aus. Da diese 1997 mit dem Badenwerk zur Energie Baden-Württemberg AG fusionierte, ist wohl die EnBW heute für diesen Trafo zuständig.
Die 10-Dörfer-Gemeinde Wald liegt 20 Kilometer nördlich des Bodensees in der südlich der Schwäbischen Alb vorgelagerten Endmoränenlandschaft der letzten Eiszeiten, jeweils etwa acht Kilometer von den Städten Meßkirch und Pfullendorf entfernt.
Die Bilder rechts zeigen das Walder Storchennest, das sich auf einem Niederspannungs-Strommast befindet (mitten im Ort, hinter der Volksbank). Aber keine Angst: den Klapperstörchen droht hier kein Stromtod. Die isolierten Freileitungen, die hier eingesetzt sind, sind sogenannte Schwedenkabel, die durch ihre PE-Ummantelung keine Gefahr für Vögel darstellen. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auf unserer Themenseite Vogelschutz.

 

Wald-Kindergarten 3 Wald-Kindergarten 2 Wald-Kindergarten 1 Wald-Kindergarten 4 Wald-Kindergarten 8 Wald-Kindergarten 9 Wald-Kindergarten 10 Wald-Kindergarten 13
Die Umspannstation Wald Kindergarten
Fotos: Pit Fischer, Dez. 2010 (links) und 19. Okt. 2012 (rechts)
Der Betonturm der EnBW Regional AG steht in der Von-Weckenstein-Straße 30, bei der Bushaltestelle Wald-Hürsten, kurz vor dem Ortsausgang Richtung Pfullendorf. Die Stationsbezeichnung lässt darauf schließen, dass hier früher einmal wohl der Kindergarten war, der sich jedoch heute in der Brauereistraße befindet.
Die Turmstation in Plattenbauweise wurde von der Fa. Marbeton hergestellt. Marbeton, ansässig in Aitrach im Landkreis Ravensburg, erstellte früher - als Turmstationen noch häufig gefragt waren - gerade in Oberschwaben und im Bodenseegebiet, das quasi für Marbeton vor der Haustür lag, viele dieser Plattenbauten. Auch in dieser Fotosammlung werden Sie immer wieder auf Exemplare dieser Bauform stoßen.
Die Umspannstation Wald Kinderkarten ist auch Bildband von Illo-Frank Primus, Geschichte und Gesichter der Trafostationen auf Seite 220 mit einem ganzseitigen Foto vertreten.

 

Schaltwerk Wald 6 Schaltwerk Wald 2 Schaltwerk Wald 3 Schaltwerk Wald 1 Schaltwerk Wald 4 Schaltwerk Wald 5
Das Schaltwerk Wald
Fotos: Pit Fischer, 2011
Nach traditionell ästhetischen Vorstellungen nicht schön, auch nicht selten, dafür aber ein ziemlich dicker Brummer: das Schaltwerk Wald. Dieses Prachtexemplar steht im Mühlweg, nicht weit entfernt vom Walder Rathaus. Die beiden rechten Bilder zeigen die Ansicht aus Richtung Pfullendorf/Hippetsweiler kommend.
Bei der Anlage handelt es sich um ein sogenanntes Lastverteilerwerk, das die Verteilung der Mittelspannung in der Umgebung regelt, siehe ausführlich unter Schaltwerke. Zusätzlich ist ein Transformator im Gebäude: es geht auch eine Niederspannungsleitung zur Versorgung der örtlichen Haushalte ab.

 

Umspannstelle Reischach 3 Umspannstelle Reischach 4 Umspannstelle Reischach 1 Umspannstelle Reischach 6 Umspannstelle Reischach 2 Umspannstelle Reischach 10
Die Umspannstelle Reischach
Fotos: Richard Molke, 2011
Die Umspannstelle Reischach der Energie-Versorgung Schwaben AG (EVS, heute EnBW) steht im Dorf auf dem Gelände eines Bauernhofs an der Burgstraße (Durchgangsstraße von Litzelbach nach Wald).
 

Umspannstelle Riedetsweiler 1 Umspannstelle Riedetsweiler 4 Umspannstelle Riedetsweiler 5 Umspannstelle Riedetsweiler 6 Umspannstelle Riedetsweiler 10 Umspannstelle Riedetsweiler 8
Die Umspannstelle Riedetsweiler
Fotos: Pit Fischer, 2011
Die Umspannstelle Riedetsweiler Feuerwehrhaus der EVS (heute EnBW) steht in der Linzgaustraße (Durchgangsstraße von Aach-Linz nach Wald) am Ortsausgang Richtung Wald gleich links nach dem Ortsschild. Zwei der Freileitungen gehen laut Beschilderung nach Ruhestetten und Hippetsweiler.
 

Umspannstation Rothenlachen 1 Umspannstation Rothenlachen 2 Umspannstation Rothenlachen 10 Umspannstation Rothenlachen 16 Umspannstation Rothenlachen 4 Umspannstation Rothenlachen 5
Umspannstation Rothenlachen 14 Umspannstation Rothenlachen 6 Umspannstation Rothenlachen 7 Umspannstation Rothenlachen 9 Umspannstation Rothenlachen 11 Umspannstation Rothenlachen 13 Umspannstation Rothenlachen 8
Die Umspannstation Rothenlachen
Photos: Richard Molke, März 2010 und Pit Fischer, 24. Sept. 2012 (untere Reihe)
Die Umspannstation Rothenlachen Hochbehälter der EnBW Regional AG steht exponiert am Dorfrand von Rothenlachen Richtung Ruhestetten. Eine der Freileitungen führt von hier ins Nachbardorf Selgetsweiler.
Wie eine Landmarke steht das Türmchen an der Grenze der Kulturlandschaften Oberschwabens und des oberen Linzgaus, die Aussicht nach Süden ist zauberhaft. Bei Föhn kann man von hier die Alpen sehen.

 

Ruhestetten 1 Ruhestetten 2 Ruhestetten 3
Der Trafoturm Ruhestetten
Photos: Pit Fischer, 2008
Der Ruhestetter Stromturm ist gleichsam der ruhende Pol des malerischen, am Rande des gleichnamigen Ruhestetter Rieds gelegenen kleinen Dorfes.
 
Trafoturm Bohlerhoefe - Foto von Siegfried Endres 1 Trafoturm Bohlerhoefe - Foto von Siegfried Endres 2
Trafoturm Bohlerhoefe 3 Trafoturm Bohlerhoefe 4 Trafoturm Bohlerhoefe 1 Trafoturm Bohlerhoefe 2
Trafoturm Bohlerhoefe 5 Trafoturm Bohlerhoefe 6 Trafoturm Bohlerhoefe 7 Trafoturm Bohlerhoefe 9 Trafoturm Bohlerhoefe 10
Die Umspannstation Ruhestetten Bohlerhöfe
Obere Reihe: © Siegfried Endres, 2010 und 2013
Mittlere Reihe: Richard Molke, 2008
Untere Reihe: Pit Fischer, 2012
Am Nordrand des Naturschutzgebiets Ruhestetter Ried in der Riedstraße gelegen, ist die Umspannstation Ruhestetten Bohlerhöfe Landmarke und Wahrzeichen der umliegenden Gehöfte und Häuser. 2010 wurde die Trafostation von der das Netz betreibenden EnBW Regional AG überarbeitet, bekam eine neue Tür und ein neues Schild. Auf der einen Seite des Turms gehen Leitungen nach Kalkofen, auf der anderen Seite nach Ruhestetten. Prädikat: besonders empfehlenswert bei Nebel (siehe Fotos der mittleren Reihe).
In der unteren Bildreihe ist ein "putziges" Detail zu sehen: ein Schuhkratzer links neben der Tür. Die Sträßchen nach Ruhestetten und zu den Bohlerhöfen waren nicht immer geteert und bei Regen und Matsch verwandelten sich die Feldwege in lehmigen Morast. Mit dem praktischen Schuhkratzer (Schuhabstreifer, Schuhschaber) konnte das Wartungspersonal die Stiefel und Schuhe grob vom Straßenschmutz befreien und die elektrische Anlage im Innern blieb sauber. Bereits bei der Trafostation Kippenhausen konnte unser Fototeam einen solchen Schuhabstreifer entdecken (siehe dort ausführlich zum Thema Schuhkratzer).
Danke an den Fotografen Siegfried Endres, der uns das Schwarzweiß-Bild und das Nachtfoto in der oberen Reihe zur Verfügung gestellt hat. Auch bei den Bildern von Richard Molke handelt es sich um analoge Aufnahmen.

 

Tierhotel Sentenhart 1 Tierhotel Sentenhart 2 Tierhotel Sentenhart 4 Tierhotel Sentenhart 7 Tierhotel Sentenhart 8 Tierhotel Sentenhart 9
Tierhotel Sentenhart 10 Tierhotel Sentenhart 11 Tierhotel Sentenhart 12 Tierhotel Sentenhart 15
Tierhotel Sentenhart 17 Tierhotel Sentenhart 28 Tierhotel Sentenhart 16 Tierhotel Sentenhart 21 Tierhotel Sentenhart 18 Tierhotel Sentenhart 23 Tierhotel Sentenhart 24 Tierhotel Sentenhart 33
Sentenhart Stationsschild Turmstation Sentenhart Stationsschild Betonstation Tierhotel Sentenhart 25 Tierhotel Sentenhart 26
Die Umspannstation Sentenhart Kirche als Tierhotel
Fotos: Pit Fischer, 2008 (obere Reihe Bild 1 und 2 links) und Januar 2011 (oben rechts)
zweite Reihe: Mai 2011, dritte Reihe: 14. Okt. 2012
unten von links nach rechts: Stationsschild der Turmstation, Schild der Betonstation, Insektenhotel

Der stillgelegte Trafoturm und die daneben stehende Betonstation befinden sich in Sentenhart in der Ringstraße 2, direkt bei der weithin sichtbaren Kirche. Stromturm und Kirchturm bilden hier eine fotografisch reizvolle Doppelspitze.
Beton-Fertigstation ersetzt die Turmstation
Die aus dem Betrieb genommenen Turmstation genügte den heutigen Anforderungen nicht mehr. An ihrer Stelle hat noch zu Zeiten des Badenwerks (das zum 31.12.1996 gemeinsam mit der EVS in die heutige EnBW überging) eine neue Station die Stromversorgung übernommen, die links neben der Turmstation errichtet wurde. Dabei handelt es sich um eine begehbare Fertigstation der Fa. Betonbau mit der Markenbezeichnung UFK-Station. Dieser Stationstyp ist in Deutschland der einzige, der seit 1965 bis heute mit unverändertem Grundriss von 2,88 x 2,16 m geliefert wird und von dem im ehemaligen Versorgungsgebiet der Badenwerk AG sicher über 5000 Stück errichtet wurden (1990 hatte sie 25-jähriges Jubiläum und 4000 Stück erreicht), meist mit Flachdach und Überdach-Rundumentlüftung, gelegentlich auch - wie hier - mit werkseitig geliefertem Satteldach und dunklen eloxierten Alu-Türen.
Die alte Turmstation weist durch die Hanglage eine kleine architektonische Besonderheit auf, die sie von anderen Stationen dieser Bauform unterscheidet. Der Turm ist etwas in das Gelände eingelassen, deshalb ist der untere Teil von starkem Betonbau umfangen. Durch diese Sicherungsmaßnahme der verstärkten Außenwände im Parterrebereich (statt des sonst üblichen aufgehäuften, betonierten bzw. gemauerten Sockels) können Hangbewegungen keine Schäden am Mauerwerk anrichten. Der Betonmantel verhindert auch eine Durchfeuchtung des Mauerwerks durch anliegendes Erdreich. Eine Ziegelwand würde da wie ein Schwamm wirken.
Die ehemaligen Freileitungen wurden in der Umgebung des Turms größtenteils auf Erdkabel und isolierte Schwedenkabel umgestellt. Dies kommt auch dem Vogelschutz zugute, zumal sich ein Storchenhorst zwischen Trafostation und Kirche befindet. Der Mast mit Schwedenkabeln und das Storchennest sind auf dem linken Foto in der dritten Reihe abgebildet, der Mast u.a. auch auf dem Bild ganz rechts.
Statt Abriss ein Tierhotel für Vögel, Fledermäuse und Insekten
Den Erhalt der alten Turmstation, die sich auch architektonisch harmonisch ins Dorfbild einfügt, verdanken wir Herrn Schweikart, einem in der Nachbarschaft wohnenden Natur- und Tierfreund. Als die EnBW die Station abreissen wollte, wurde er aktiv und pachtete im Frühjahr 1998 das Grundstück mitsamt dem Turm, um ihn für den Naturschutz umzunutzen. Mit eigenen Mitteln renovierte er das leerstehende Trafohäuschen und baute es zum "Tierhotel" um: im Obergeschoss wurde eine Zwischendecke aus Holz für Fledermäuse eingezogen und ein Schleiereulenkasten angebracht, die Außenfassade wurde mit Rankpflanzen wie Efeu begrünt und mit unterschiedlichsten Nisthilfen für Vögel ausgestattet, darunter auch für Schwalben und Mauersegler.
Noch sind nicht alle Wohnmöglichkeiten belegt. Das Schleiereulenheim steht nach anfänglicher Besiedelung leer, Schwalben und Mauersegler haben sich noch nicht eingefunden, aber insgesamt hat sich rund um den Turm ein quirliges Leben unserer kleinen gefiederten, flatternden, brummenden und krabbelnden Freunde entwickelt. Auch zur Winterzeit bieten der Bewuchs, die Vogelhäuschen und das von außen zugängliche Obergeschoss Schutz vor der Witterung.
Statt Schalttafel ein Insektenhotel
2012 baute der "Tierhotelier" im ehemaligen Schaltkasten an der Außenwand zusätzlich ein "Insektenhotel" (z.B. für Wildbienen) ein. Der Platz dafür bot sich an: Wo sich früher das Seitentürchen befand und jetzt das Insektenhotel eingebaut ist, war an Turmstationen meist eine Schalttafel, bei den sehr alten aus Marmor. Dort konnten von außen Hebelschalter bedient werden. Ebenso waren Schraubsicherungen zur Absicherung der abgehenden Stromkreise dort montiert und konnten bei Bedarf gewechselt werden, oft war ein Messgerät dort untergebracht. Auch die Straßenbeleuchtung wurde dort geschaltet und abgesichert. Wenn im Turm mehr Platz war, dann waren solche Schalttafeln auch mal innen montiert. Vorteil einer von außen zugänglichen Tafel: Kein Betreten der Anlage mit der potenziellen Gefährdung durch eine Annäherung an die Mittelspannung am Trafo. Bevor früher die Straßenlampen per Dämmerungsschalter gesteuert wurden, gab es auch auf dem Land öfters mal einen beauftragten Bürger, welcher täglich das Licht ein und wieder ausschaltete. Der sollte natürlich nur einen Hebelschalter bedienen und nicht in den Turm rein. Also: Türchen auf, Licht ein, Türchen wieder zu. Auch bei moderneren Fertigteilstationen gibt es solche Seitentüren. Dort ist dann meist separat noch ein Schild mit "Straßenbeleuchtung" montiert. Es wird geöffnet, wenn z.B. turnusmäßig die Straßenbeleuchtung gewartet wird.
Weitere Beispiele für eine Nutzung stillgelegter Trafohäuschen als Tierhotels finden Sie in unserer Rubrik Trafotürme & Naturschutz.

Erste Hilfe 1 Erste Hilfe 2
Von der ehemaligen elektrischen Anlage und sonstigen Inneneinrichtung sind im Turm nur noch zwei Anleitungen zur Ersten Hilfe erhalten: Die linke Abbildung zeigt die etwas mehr als DIN A3 große Papptafel "Erste Hilfe bei Unfällen durch elektrischen Strom" der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik, Ausgabe Mai 1976. Das rechte Foto zeigt Vorder- und Rückseite des "Merkblatts für Erste Hilfe und Maßnahmen bei Unfällen durch elektrischen Strom" neueren Datums, verfasst von Prof. Dr. med. Rudolf Haut, Ärztliche Forschungsstelle für elektrische Unfälle, gedruckt auf Papier im Format DIN A4.
Mehr zu diesem Thema siehe auf unserer Seite Vorschriften und Anleitungen zur Ersten Hilfe.
Die Turmstation Sentenhart ist auch Bildband von Illo-Frank Primus, Geschichte und Gesichter der Trafostationen auf Seite 324 mit einem ganzseitigen Foto vertreten.

 

Umspannstation Walbertsweiler 1 Umspannstation Walbertsweiler 9 Umspannstation Walbertsweiler 11 Umspannstation Walbertsweiler 5 Umspannstation Walbertsweiler 10 Umspannstation Walbertsweiler 8 Umspannstation Walbertsweiler 7
Die Umspannstation Walbertsweiler Kirche
Fotos: Pit Fischer, 14. August 2012 (untere Reihe)
Der alte Trafoturm der Energie-Versorgung Schwaben (heute EnBW) steht am Friedhofsweg direkt bei der Kirche. Der Trafo ist noch in Betrieb und brummt vor sich hin. Die Mittelspannung wird bereits über Erdkabel eingeführt, hier sind die früheren Freileitungen mitsamt den Abspannungen und Wanddurchführungen demontiert. Die Niederspannung wird immer noch über die altvertrauten Drähte über die Dächer zu den Häusern gebracht. Eine elektrische Laterne an der Turmfassade beleuchtet nachts den Dorfplatz und gibt dem stromverteilenden Häuschen eine zusätzliche Funktion, während die benachbarte Kirche und der Friedhof (memento mori) für das ewige Licht zuständig sind: Die beiden Türme bilden eine reizvolle klerikal-weltliche Doppelspitze, wie wir sie schon oft in Dörfern beobachtet haben.
Die Kirchturmuhr belegt den genauen Zeitpunkt der Fotografien: 12.44 Uhr (fast dreiviertel eins) am 14. August 2012 - und seitdem ist schon wieder so viel Zeit vergangen. Carpe diem.


© Copyright für die Bilder
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Stand: 4. Januar 2015
Carpe diem

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