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Es ist solange zu früh, bis es zu spät ist. (Siegwardt Puerrhus)
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Trafohäuschen in und um Hitzacker

Zur Stadt Hitzacker gehören auch die Dörfer Bahrendorf, Grabau, Harlingen, Kähmen, Nienwedel, Pussade, Seerau, Tießau, Tiesmesland, Wietzetze und Wussegel:
 
Trafostation Wietzetze Am Bland 11 Trafostation Wietzetze Am Bland 5 Trafostation Wietzetze Am Bland 1 Trafostation Wietzetze Am Bland 9 Trafostation Wietzetze Am Bland 13
Trafostation Wietzetze Am Bland 2 Trafostation Wietzetze Am Bland 6 Trafostation Wietzetze Am Bland 3 Trafostation Wietzetze Am Bland 7 Trafostation Wietzetze Am Bland 12
Das Trafohäuschen Wietzetze Am Bland
Fotos: Pit Fischer, 29. August 2012
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde bereits vor Jahren erdverkabelt, sehr viele Trafotürme abgerissen. Im kleinen Dorf Wietzetze haben wir dieses Relikt aus der Ära der Freileitungen und Turmstationen gefunden, etwa 8 km nordwestlich von der schönen Elbe-Jeetzel-Stadt Hitzacker zwischen Elbtalaue und Lüneburger Heide.
Der Backsteinturm ist im großen und ganzen noch im Originalzustand, das traditionell norddeutsche Sichtmauerwerk passt sich harmonisch ins Dorfbild mit seinen backsteinernen Bauernhöfen ein. Die Tür ist wohl noch aus der Erbauungszeit, ebenso die wandschrankähnliche Klappe an der Schalttafel, gesichert durch ein altertümliches Vorhängeschloss (Bild 1 und 2 von links in der unteren Bildreihe). Auch das Dach mit seiner Abdichtung mittels Schweißbahn aus Bitumenpappe ist wohl eher in Norddeutschland zu finden.
Ein interessantes architektonisches Detail an diesem Turm sind die vier Wasserspeier, die an den Ecken der Dachtraufen das Regenwasser aus den Dachrinnen in einem Bogen vom Gebäude wegschießen lassen und so verhindern, dass es in Mauerwerk und Fundament eindringt (Foto unten rechts). Bei so gut wie allen bisher von uns dokumentierten Turmstationen wird das Regenwasser in Fallrohren nach unten abgeleitet, wie wir es ja auch von den meisten Wohnhäusern kennen. Eine Lampe an der Turmecke erleuchtet in dunkler Nacht die kleine Straße mit den umliegenden Häusern.
Die Schilder an der Tür der Station "Wietzetze 1 Am Bland" sehen noch ziemlich neu aus. Vermutlich ist der Trafo der Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede AG im Turminnern noch in Betrieb, allerdings heute am Erdkabelnetz. Von den beiden ehemaligen Mittelspannungsfreileitungen sind an der Turmfassade die jetzt funktionslosen Wanddurchführungen erhalten, ausgeschildert nach "Sammatz" und "Bahrendorf" (zweites Bild von rechts in der unteren Reihe). Auf dem Foto rechts unten erkennt man, dass hier ursprünglich eine dritte Mittelspannungs-Trasse ankam. Die neu vermauerten Ziegel und die noch erkennbaren drei Löcher in der Wand für die Seilabspannung sind ein Hinweis darauf.
Vom früheren Niederspannungsabgang sind noch die Schäkelisolatoren an der Wand, hier sieht man auch schön die alten Stromkreisnummernschilder aus Emaille (mittleres Foto unten).


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Stand: 1. Juli 2014
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