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Lomographie lässt Vertrautes fremd erscheinen und gibt den Raum frei für Phantasien.
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Lomographien von Trafohäuschen

Die Lomographie ist eine Stilrichtung der analogen Fotografie, die uns seit den 1990er Jahren mit ungewöhnlichen, unkonventionellen und kreativen Schnappschüssen erfreut. Im Anschluss an den Bildteil einige Sätze über die Lomographie, ihr Wesen und ihre Geschichte. Bilder alphabetisch nach Fotografen:

emmka

Umspannstation Nitzenweiler    Trafoturm Ravensburg Weissenbachstrasse    Umspannstation Ravensburg Weingartshof    Trafoturm Ravensburg Krumme Gasse
Nitzenweiler   Ravensburg   Ravensburg   Ravensburg
Webseite des Lomographen: emmka

Jens M. Lill

Trafoturm Hegne    Trafohaus Sulzfeld
Hegne   Sulzfeld
Webseite des Lomographen: lomolill

 
Über Lomographie

"Die Lomografie bzw. Lomographie ist eine Stilrichtung innerhalb der Schnappschussfotografie, die verstärkt einen spezifischen Ereignischarakter des Fotografiervorgangs und bestimmte Stilprägungen von Fotofehlern in der spontanen Filmfotografie gegenüber einer optimalen Bildqualität betont. Der Begriff leitet sich ab von der Kleinbildkamera "LOMO Compact Automat" (LC-A) der Sankt Petersburger Firma Lomo. Fotos, die mit diesem oder ähnlichen Billigkamerafabrikaten gemacht werden, haben eine im Vergleich zu regulären Fotokameras mangelhafte Bildqualität mit Fehlern und Störeffekten, die außerhalb der Lomografie im Allgemeinen vermieden werden. Bei der Lomografie sind diese zum Teil unvorhersehbaren Bildeigenschaften jedoch erwünscht."
Quelle: Wikipedia Artikel Lomografie

"Zu Beginn der 1990er Jahre entdeckten ein paar Studenten eine kleine, mysteriöse, russische Kamera, die Lomo Compact Automat, und kreierten mit ihren ersten ungewöhnlichen Schnappschuss-Aktivitäten einen neuen künstlerisch-experimentellen Fotostil: Möglichst viele Fotos - Lomographien - in möglichst unmöglichen Situationen und aus möglichst ungewohnten Positionen schießen, und diese dann möglichst billig entwickeln lassen. Das Resultat ist eine Flut von authentischen, bunten, verrückten, schrägen, ungewohnten, oft brillanten Schnappschüssen, die durch ihre Farb- und Ausdruckskraft regelmäßig die Betrachter begeistern. Große Ausstellungen in Moskau, New York, Wien, Berlin, St. Petersburg, Havanna, Zürich, Köln, Madrid, Kairo, Tokio und vielen anderen Städten, in denen bis zu 100.000 Lomographien gezeigt wurden, haben die Lomographie international bekannt gemacht. Was also im Wiener Underground als fotokünstlerische Idee spontan begann, entwickelte sich zu einer breiten und internationalen soziokulturellen Bewegung.
Das soziale und visuelle Credo der Lomographie hat die Funktion und Ästhetik der Fotografie seit den 1990er Jahren stark beeinflusst. Die lomographische Idee - sei schnell, don't think, sei offen gegenüber deiner Umgebung, nimm alles auf, sammle und habe Spaß an der Kommunikation - hat sich zu einer eigenen Wahrnehmungs- und Kommunikationskultur entwickelt, die sich über das lomographische Netzwerk verbreitet. Der kreative Ansatz - die spielerisch-kreative Kombination von Low- und High-Tech - gibt der lomographischen Bewegung eine sehr exquisite Rolle im Zeitalter der globalen und grenzenlosen (Tele-)Kommunikation mit Sprache, Text und Bild.
Lomographie bietet also die Möglichkeit, in jeder Sekunde des Alltags Kunst zu produzieren, das beste Foto des Jahrhunderts zu schießen, aber auch die Erfahrung, nach der Entwicklung nicht mehr zu wissen, was auf den Fotos eigentlich zu sehen ist. Das ist der Reiz, die spezielle Ästhetik der Lomographie, die Vertrautes fremd erscheinen lässt und den Raum frei für Assoziationen, Phantasien und Spekulationen gibt!"
Quelle: lomolill

Bei der Lomographie hat alles angefangen mit verwackelten Fotos, die aus der Hüfte geschossen wurden. Diese Zeiten sind lange vorbei. Lomography.com ist mittlerweile ein weltumspannendes Sammelbecken für alle Analog-Fotografen geworden. Die Qualität der Bilder wird immer hochwertiger. Nach wie vor sind alle Analog-Kameras, Filme und Dunkelkammer-Experimente erlaubt. Insofern ist eine Unterscheidung zwischen "echter" Fotografie und "typischer" Lomographie eigentlich nicht (mehr) notwendig. Die Angabe "Analogfoto" oder "fotografiert auf Film" reicht eigentlich völlig aus.
Quelle: Text frei nach emmka

Weitere Infos zu Lomographie: www.lomography.de


© Copyright für die Bilder
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Stand: 19. Januar 2016
Carpe diem

Atomkraft nein danke