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Trafotürme in Vaux-et-Chantegrue

Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 1 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 7 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 3 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 6 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 2 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 5 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 4 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 1 - Bild 8
Die Trafostation Vaux-et-Chantegrue
Fotos: Richard Molke, 2012
Die offen stehende Tür der stillgelegten Turmstation erlaubte einen Blick ins Innere. Hier ist praktisch alles noch vorhanden - das reinste Museumsstück. Sogar die Zähler und Rapportbücher sind noch dort. Am Schmutz auf dem Trafo sieht man, dass die Anlage schon länger nicht mehr in Betrieb ist. Solche Ablagerungen müssen normalerweise regelmäßig entfernt werden, begünstigen sie doch Überschläge und damit Folgeschäden. Zwischenzeitlich kann man das heute sogar nach der AUS-Methode machen, das bedeutet unter Spannung. Die abgebildeten Armaturen würden wir auf die 1950er bis 60er Jahre datieren. Die Schalttafel selbst hat schon etliche Erneuerungen hinter sich, was die Bohrlöcher verraten. Das dritte Foto von rechts zeigt einen geöffneten Lasttrenner mit eingeklipsten NH-Sicherungen. Weitere solcher Einblicke in die Trafotechnik findest du auf unserer Seite Innenansichten von Turmstationen.
Auch einige Isolatoren sind auf den Bildern zu erkennen. Mit Ausnahme dreier Glas-Deltaisolatoren an der Innenwand sind die Stützer hier aus Porzellan (siehe hierzu auch unsere Seite Isolatoren).
Die beiden Fotos ganz rechts zeigen das Plakat mit den Bedienungsvorschriften (Ordre de service) und dem Schaltschema der Station. Die Tafel erklärt auf Französisch, dass man zuerst den Niederspannungsschalter I1 (den oben erwähnten Lasttrenner) öffnen muss, bevor man die Mittelspannung S1 mittels Trenner abschalten kann. So wird vermieden, dass neben dem belasteten Trafo auch der gesamte Verbraucherpark über diesen MS-Trenner geschaltet wird. Man versucht möglichst unter so wenig Last wie möglich zu schalten, sofern die Trennschalter dafür nicht ausgelegt sind. Solche Schilder und Plakate konnten wir bereits mehrfach auf unserer Themenseite Vorschriften und Anleitungen zur Ersten Hilfe dokumentieren.
Vaux-et-Chantegrue liegt etwa 13 km südwestlich der Stadt Pontarlier. Das Dorf erstreckt sich im Jura, im Haut-Doubs, in einem Talbecken am oberen Drugeon. Im Norden reicht der Gemeindeboden bis auf die Anhöhe der Montagne du Laveron (siehe unten).

 
Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 2 - Bild 1 Trafoturm Vaux-et-Chantegrue 2 - Bild 2
Noch ein Trafoturm in Vaux-et-Chantegrue
Foto: Richard Molke, 2012
Die schlichte Turmstation ist noch in Betrieb. Rechts eine Ausschnittsvergrößerung der französischen Schäkelisolatoren auf der Niederspannungsseite (vgl. hierzu deutsche Schäkelisolatoren auf unserer Themenseite Isolatoren, Sicherungen & Co.).
 
Trafoturm Vaux-et-Chantegrue Le Laveron 1
Die Trafostation Vaux-et-Chantegrue Le Laveron
Foto: Richard Molke, 2012
Die zweite Turmstation in Vaux-et-Chantegrue ist nach der Montagne du Laveron benannt, einem Höhenzug im Jura.

© Copyright für die Bilder
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Stand: 9. April 2013
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