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Trafotürme in Tjele
 
Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 1 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 2 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 3 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 4 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 6 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 5
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Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 11 Backstein-Trafoturm Norreavej bei Tjele 12
Der alte Backstein-Trafoturm und zwei Blechstationen am Nørreåvej bei Tjele
- alle drei abgerissen im Mai 2013 -

Fotos: Michael Magnussen, Januar 2013 und Mai 2013 (unterste Reihe)
Fotos obere Reihe:
Der alte Trafoturm in traditionell nordischer Ziegelbauweise und die schon etwas modernere, aber ebenso für Dänemark typische Blech-Turmstation standen am Nørreåvej südwestlich von Tjele, ca. 12 km östlich von der Stadt Viborg.
Fotos mittlere Reihe:
Unser "Trafo-Friedhof" hat wieder einmal Zuwachs bekommen: Zuerst wurde im April 2013 die Blechstation abgerissen und zusammen mit einer weiteren Blechstation am Nørreåvej (von der wir keine Bilder haben, als sie noch stand) beim alten Trafoturm abgelagert. Dann wurde der Backsteinturm auch abgerissen.
Fotos untere Reihe:
Die Trümmer sind abtransportiert, die ehemaligen Freileitungen abgebaut und durch Erdkabel ersetzt. Übrig geblieben sind - wie immer in solchen Fällen - moderne industriell gefertigte Erdkabelstationen.
Die Umstellung von Freileitungen auf Erdkabel geht in diesen Jahren in Dänemark wesentlich schneller vorwärts als in anderen europäischen Ländern und damit verschwinden auch immer mehr der alten Turmstationen.
Zur historischen Technik:
Auf dem mittleren Foto der oberen Reihe sehen wir ein Handrad mit Kettenantrieb für den Trennschalter in Schalterstellung "Ein". In Deutschland gibt es solche Schalter regelmäßig mit Schubstangenantrieb. Die sind auch weniger pflegebedürftig als solche Ketten mit der starken Korrosionsanfälligkeit. Man denke auch an ein Brechen der Kette bei Betätigung und dem unkontrollierten Fall der Stücke in die Station. Hier war die Sicherheit des Bedienpersonals stärker als nötig vom Glück abhängig. Den ausgebauten Schalter, seine Einzelteile sehen wir auf dem Bild rechts in der mittleren Reihe (mit einer liegenden Blechstation und den Holzmasten daneben im Vordergrund).
Auf dem Foto mit den beiden liegenden Blechtürmen (mittleres Bild in der mittleren Reihe) sehen wir schön ein großes, in den Boden des Turms geschnittenes Entwässerungsloch. Im Zweifelsfalle wäre hier aber auch das Trafoöl ungehindert ausgeflossen bzw. es hätten unter Umständen auch Kleintiere eindringen können. Da wäre sogar der Backsteinturm besser geschützt gewesen. Bei diesen Abbruchsmaßnahmen hat ganz augenfällig die Versorgungssicherheit maximal profitiert.
Tjele war bis Dezember 2006 eine eigene Kommune und wurde im Januar 2007 mit mehreren anderen Kommunen zur neuen Viborg Kommune zusammengelegt. Tjele ist international bekannt für sein AAU Foulum (das Dänische Agrarinstitut) und für das 1392 erbaute Landgut Tjele Gods. Das Landgut ist seit 1737 im Eigentum der Famile Levetzau und ist ein Großbetrieb mit Kühen und Weihnachtsbäumen, die nach ganz Europa exportiert werden.


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Stand: 30. Juni 2013
Carpe diem

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