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Die Sammlung Vormwald im Isolatorenmuseum: mehr als 600 Isolatoren aus 40 Ländern
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Das Isolatorenmuseum
im alten Trafohäuschen Lohr am Main

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Das Isolatorenmuseum im Trafohäuschen Lohr von 1919
Fotos: © Isolatorenmuseum, Lothar Vormwald
Das denkmalgeschützte Trafohäuschen steht in der Haaggasse. Der zierliche Sandsteinturm wurde 1919 erbaut und 1920 in Betrieb genommen. Die hiesige Region ist bekannt für ihren Buntsandstein. Seit 2004 beherbergt der alte Turm das Isolatorenmuseum mit der einzigartigen Sammlung Vormwald. Mehr als 600 Isolatoren aus 40 Ländern, von fingerhutgroß bis zentnerschwer, erwarten die Besucher. Technologie und Einsatzgebiete, Wissenswertes und Erstaunliches sind hier für Fachleute und Neugierige dokumentiert.
Lohr verdankt dieses einzigartige Museum der seltenen Mischung aus Privatinitiative und kommunaler Souveränität. Als das Trafohäuschen zum Abriss steht, fragt der Sammler und gelernte Starkstromelektriker Lothar Vormwald, ob er hier nicht seine Isolatorensammlung unterbringen könne. Beim Bürgermeister der Stadt fand er Unterstützung und so können Fachleute und Touristen die Antwort auf seine Frage seit 2004 besichtigen: Eine außergewöhnliche Liebhabersammlung in einem der kleinsten Museen Deutschlands. "Den Trafoturm kenne ich seit Beginn meiner Lehre," sagt der Sammler, "Ich habe viel drin gearbeitet und war fasziniert von dem ganzen Gebäude, der Sandsteinmauer, dem schönen Dach mit der Wetterfahne drauf." Jetzt freut er sich über die Realisierung seiner Idee, die er alleine umgesetzt hat. Das Museum ist fertig. "Es ist fast wie eine Hochzeit," sagt er schmunzelnd, "Mit 14 Jahren ist mir die Trafostation aufgefallen. Im Laufe der Jahre habe ich sie mir immer wieder angeschaut und mich in sie verliebt. Und heute, da habe ich sie."
Nahezu jeden ersten Sonntag im Monat ist das Museum geöffnet. Die Besucher müssen manchmal ein paar Minuten vor dem Trafohäuschen warten: Mit der Grundfläche von nur 2,50 m x 2,50 m sind dem Besucheransturm Grenzen gesetzt. Dafür erwartet sie dann freier Eintritt, die persönliche Begrüßung durch den Museumsleiter und eine Führung über zwei Stockwerke.


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Isolatoren aus aller Herren Länder: Impressionen aus dem Museum
Fotos: © Isolatorenmuseum, Lothar Vormwald
Überall wo Strom transportiert wird, braucht man Isolatoren. Aufgabe des Isolators ist es, für gefahrfreien Transport von Strom zu sorgen. Isolatoren trennen die unter elektrischer Spannung stehenden Leitungen von ihrer Umgebung. Weil der Isolator Elektrizität nicht leitet, bleibt der Strom in seiner Leitung und kann mit oberirdischen Freileitungen auch über große Strecken wirtschaftlich transportiert werden. Alltäglicher Stromgebrauch, wie er für uns zur Gewohnheit geworden ist, wäre ohne Isolatoren nicht denkbar. Zur Herstellung von Isolatoren verwendet man Materialien, die Strom nicht leiten. Isolatoren, wie wir sie überall an Freileitungen sehen, bestehen in der Regel aus Prozellan, Glas oder Kunststoff.

Ausführliche Informationen:

Homepage des Isolatorenmuseums

Flyer Isolatorenmuseum 1 Flyer Isolatorenmuseum 2
Flyer des Isolatorenmuseums

Ergänzende und vertiefende Informationen auf unseren Themenseiten:
Trafostationen - Museen und Gedenkstätten
Trafostationen unter Denkmalschutz
Isolatoren, Sicherungen & Co.

Quellen: Flyer des Isolatorenmuseums, Homepage des Isolatorenmuseums
Bilder und Texte mit freundlicher Genehmigung von Lothar Vormwald


© Copyright für die Bilder
bei den Fotografen und Fotografinnen

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Stand: 7. April 2013
Carpe diem

Atomkraft nein danke