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Trafotürme in und um Hohenlinden

Zur Gemeinde Hohenlinden gehören u.a. auch die Dörfer Au, Birkach, Kreith, Kronacker, Neupullach und Sauschütt.

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Das Trafoheiserl in Hohenlinden
Fotos: Max Hergenröder, Januar 2014
Das Trafohäuschen steht im oberbayerischen Dorf Hohenlinden direkt an der Kreuzung Hauptstraße (alte B12) und Erdinger Straße, ein kleiner Fußweg führt vorbei. Wie in vielen Dörfern ist der Trafoturm auch hier ortsbildprägend und mit den beiden angebrachten Laternen sehr schön in die Straßenkreuzung integriert. Der auffallend hohe, schlanke Turm sieht recht alt aus und könnte sogar noch aus der Frühzeit der Elektrifizierung stammen. Auch die Tür mit dem uralten Sperrriegel und Vorhängeschloss deutet darauf hin.
Die Trafostation der SEW (Stromversorgungs-GmbH Erding) wurde bereits modernisiert, die ursprünglichen Freileitungen sind hier durch isolierte Schwedenkabel ersetzt worden, eine Zwischenstufe auf dem Weg zur Erdverkabelung. Bei dieser Lösung können die alten Dachanschlüsse auf den Häusern mitsamt den Freileitungsmasten weiter genutzt werden, sie wird verbreitet bei der Niederspannung (Haushaltsstrom) eingesetzt. Eine Besonderheit stellt hier die Umstellung der Mittelspannungsleitung auf Schwedenkabel dar, was wir bisher in ganz Europa nur in wenigen Fällen dokumentieren konnten. Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine vorübergehende Zwischenlösung (Bauprojekt).
Von den ehemaligen Niederspannungsabgägen sind an der Fassade noch einige Schäkel-Isolatoren erhalten geblieben, die in Oberbayern noch an etlichen Trafotürmen zu finden sind.


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Stand: 29. Mai 2014
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