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Trafostationen in und um Harburg (Schwaben)

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Der alte Trafoturm in Harburg
Fotos: Richard Molke, Juli 2012
Der alte Harburger Trafoturm steht schon seit Anbeginn der städtischen Elektrizitätsversorgung und ist regelrecht in die Bebauung eingewachsen. Bemerkenswert ist das schöne mit Biberschwänzen gedeckte Zeltdach und ältere Schäkelisolatoren, die noch in Funktion sind. Die Bilder wurden von einem Wanderweg aus angefertigt, da der Turm nicht ohne weiteres zugänglich ist. Energieversorger ist hier die EnBW ODR, die frühere UJAG.
Harburg liegt an der Romantischen Straße zwischen Nördlingen und Donauwörth. Nicht nur die Liebhaber alter Turmstationen kommen hier auf ihre Kosten: oberhalb der Stadt befindet sich auch die mittelalterliche Burg Harburg, eine der größten, ältesten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands.

 
Schaltwerk Harburg 1 Schaltwerk Harburg 3 Schaltwerk Harburg 9
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Das Schaltwerk Harburg
Fotos: Richard Molke, Juli 2012
Diese große Station der EnBW Ostalb Donau-Ries steht neben dem Umspannwerk Harburg am Stadelhof und verteilt die dort umgewandelte 20kV Mittelspannung in die nähere und weitere Umgebung. Es handelt sich also um ein sogenanntes Lastverteilerwerk oder Schaltwerk. U.a. ist hier eine Verbindung zum Mittelspannungsnetz der Wennenmühle (Schörger KG, die hauptsächlich Wemding versorgen) realisiert. Weitere Leitungsabgänge sind zu den Harburger Ortsteilen Ebermergen und Mauren und zur Nachbargemeinde Möttingen ausgeschildert. Der herausstehende Metallrahmen über der Tür ermöglicht die Montage eines Flaschenzugs für den Lastentransport.
Hier hat man auch an den Glasisolatoren konsequent auf die definitiv unnützen Funkenhörner (Lichtbogenschutzhörner) verzichtet. Stattdessen sind auf den Masten teilweise Büschelabweiser montiert, die verhindern, dass Vögel mit der hohen Spannung in Berührung kommen, zu sehen auf dem Bild unten rechts. Wir haben hier also ein durchaus positives Beispiel für Vogelschutz im Mittelspannungsbereich.


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Stand: 17. August 2012
Carpe diem

Atomkraft nein danke