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An der schönen blauen Donau
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Trafotürme in und um Donauwörth

Donauwoerth 1 Donauwoerth 2 Donauwoerth 4 Donauwoerth 3
Der alte Turm in Donauwörth aus dem Jahr 1915
Fotos: Richard Molke, 2010
Dieser Turm im schönen Nordschwaben war einst als Station 265 C "Schellenberg" errichtet worden und ging am 1. September 1915 in Betrieb (Netz der LEW Augsburg). Heute nennt sich sein Standort "Am Spachet". Früher war es Wiesen- und Ackerland, heute ein Siedlungsgebiet. Wird dieses Dokument alter Technikgeschichte abgebrochen oder darf es stehen bleiben? Die Redaktion hofft entschieden auf den Erhalt! Ob der Turm vom Grundstückseigner übernommen wurde, in dessen Garten er steht, ist unbekannt. Es wurde seinerseits eine Gartenlaterne an der Turmwand angebracht, was vielleicht Anlass zu Hoffnung gibt.
Die Große Kreisstadt Donauwörth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries liegt an den Südwestausläufern der Fränkischen Alb und an den Ostausläufern (Riesalb) der Schwäbischen Alb.

 
Trafoturm in Donauwoerth aus dem Jahr 1926 - Bild 1 Trafoturm in Donauwoerth aus dem Jahr 1926 - Bild 2
Trafoturm in Donauwörth aus dem Jahr 1926 - abgerissen im Jahr 2008
Fotos: Richard Molke, 2008
Diese Trafostation, die sich durch ihre gedrungene Bauweise von vielen anderen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammenden Trafohäuschen unterscheidet, kann leider nicht mehr besichtigt und fotografiert werden: Die Turmstation ist seit 2008 aus dem Stadtbild von Donauwörth verschwunden. Nicht einmal 100 Jahre alt ist sie geworden.
Weitere Beispiele für abgerissene Trafohäuschen finden Sie auf unserem Trafo-Friedhof.

 
Trafostation Donauwoerth Edelmann 1 Trafostation Donauwoerth Edelmann 2 Trafostation Donauwoerth Edelmann 3 Trafostation Donauwoerth Edelmann 4 Trafostation Donauwoerth Edelmann 5
Die Trafostation Donauwörth Edelmann von 1928
Fotos: Richard Molke, August 2012
Die Station 265G Edelmann liegt ganz versteckt auf dem Grundstück des ehemaligen Sägewerks Edelmann. Sie ging im Januar 1928 in Betrieb. Hauptkunde des Trafos war jedoch die Bahn. Dort wurde der Lokschuppen und die errichteten Wohnblocks versorgt. Das Blechdach ist vergleichbar mit der Trafostation Ostendorf am Lech zwischen Donauwörth und Augsburg. Man beachte auch die Tür.
1970 war das Sägewerk verschwunden und die Bundespost errichtete ein Gebäude für den Fernmeldebaubezirk. Die wollten ihren eigenen Trafo haben und bekamen die Station neben dem Turm aufgestellt (siehe Foto ganz rechts). Das ist bis heute die "Station 265A I". Zwischenzeitlich wurde die Postliegenschaft aber wieder verkauft. Was nun wird, ist noch nicht bekannt. Für den alten Turm könnten die besten Jahre vorbei sein.

 
Trafoturm in Donauwoerth aus dem Jahr 1953
Trafoturm mit Nebengebäude in Donauwörth aus dem Jahr 1953
Foto: Richard Molke, 2010
Diese noch in Betrieb befindliche Station 265 Z in der Michael-Imhof-Straße wurde 1953 gebaut, als viele Baugruppen noch größer waren als heute. Er ist im Netz der Lech-Elektrizitätswerke AG Augsburg (LEW). Die Schaltanlage war im Nebengebäude des Türmchens untergebracht. Diese Nebengebäude waren recht häufig zu finden, sofern neben oder statt der Freileitungseinspeisung der Mittelspannung (10 oder später 20KV) auch ein Erdkabel eingeführt wurde.

© Copyright für die Bilder
bei den Fotografen und Fotografinnen

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Stand: 23. September 2012
Carpe diem

Atomkraft nein danke