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Es weiß niemand besser, wo ihn der Schuh drückt, als der ihn trägt. (Sprichwort)
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Trafohäuschen in und um Schopfheim

Zur Stadt Schopfheim gehören auch die Ortschaften Eichen, Enkenstein, Fahrnau, Gersbach, Kürnberg, Langenau, Raitbach und Wiechs:
 
Trafostation Fahrnau Muehlengasse 6 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 1 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 2 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 10 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 3
Trafostation Fahrnau Muehlengasse 4 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 5 Trafostation Fahrnau Muehlengasse 9
Die Trafostation Fahrnau Mühlengasse
Fotos: Pit Fischer, 15. Oktober 2011
Im Schopfheimer Stadtteil Fahrnau steht in der Mühlengasse dieses alte Fachwerktrafohäuschen in der Nähe des Technischen Museums, das sich seit 2003 in dem vom Karlsruher Architekten Manz 1907 errichteten Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen Schuhfabrik Krafft befindet (Gewerbegebiet Grienmatt). Nicht weit vom Gelände fließt der Fluss Wiese vorbei. Das Wiesental war eine der am frühesten industrialisierten Gegenden des Großherzogtums Baden, bekannt auch durch den Schriftsteller Johann Peter Hebel.
Die Trafostation steht unter Denkmalschutz. Trotzdem wurden hier in die ehemaligen Fensteröffnungen Glasbausteine eingesetzt und der Eingang mit Ziegeln zugemauert - dies kann ja wohl nicht denkmal-, stil- und zeitgerecht sein.
An den Fassaden sind einige interessante technikgeschichtliche Relikte erhalten geblieben. An der linken Seitenwand und an der Türseite befinden sich Rillentellerisolatoren, die aus den 1920er Jahren stammen dürften. Normalerweise sind auf solchen Trägern durchweg die älteren Reichspostmodelle montiert worden. Zwei davon sind noch an der rechten Seitenwand auf ihrem Stahlträger sitzend zu erkennen. Weitere Befestigungsmöglichkeiten für die restlichen Leitungsabgänge sind zwischenzeitlich abgebrochen oder wurden absichtlich aus den Balken des Fachwerks geschraubt.
Die Trafostation muss seinerzeit über eine Vielzahl von Niederspannungsabgängen verfügt haben. Deren Überreste machen heute eine Zuordnung zum typischen Vierleitersystem (3Phasen plus N) schwierig. Es dürften auch reine Lichtstromkreise (Zweileiter-System) sowie reine Drehstromanschlüsse (3 Phasen ohne N) montiert worden sein. Letztere besonders auf der rechten Turmwand.
Die Trafostation Fahrnau ist auch Bildband von Illo-Frank Primus, Geschichte und Gesichter der Trafostationen auf Seite 106 mit einem Foto vertreten.


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Stand: 18. März 2015
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