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Trafotürme in und um Friedland (Niederlausitz)

Zur Stadt Friedland (niedersorbisch: Bryland) gehören auch die Ortsteile Chossewitz, Groß Briesen, Groß Muckrow, Günthersdorf, Karras, Klein Muckrow, Kummerow, Leißnitz, Lindow, Niewisch, Pieskow, Reudnitz, Schadow, Weichensdorf und Zeust:
 
Trafoturm Niewisch 66 Trafoturm Niewisch 21 Trafoturm Niewisch 55 Trafoturm Niewisch 67 Trafoturm Niewisch 19
Trafoturm Niewisch 26 Trafoturm Niewisch 5 Trafoturm Niewisch 13 Trafoturm Niewisch 35 Trafoturm Niewisch 22 Trafoturm Niewisch 32 Trafoturm Niewisch 59
Der denkmalgeschützte Trafoturm Niewisch von 1924
Fotos: Manfred Kühl, 7. Juni 2014
Im kleinen Dorf Niewisch (niedersorbisch: Niwas), am Schwielochsee in der Niederlausitz, steht gegenüber dem Gasthaus Schwielochsee diese schöne alte Trafoturmstation aus unverputztem Backstein. Das Baujahr bzw. Jahr der Inbetriebnahme steht gut sichtbar über der Tür: 1924. In diesem Jahr haben die Niewischer Haushalte und Wirtschaftsbetriebe Wechselstrom bekommen.
Laut Liste der Baudenkmale in Friedland stehen das Transformatorenhaus und das nebenan stehende Spritzenhaus unter Denkmalschutz: "Niewisch, Dorfstraße 9, Transformatorenhaus und Spritzenhaus. Beide Gebäude wurden 1924 erbaut." Das Spritzenhaus ist in einem jämmerlichen Zustand (siehe Fotos obere Reihe). Wie unser Fotograf Manfred Kühl vor Ort erfuhr, war im Juni 2014 der Abbruch vorgesehen. Kann denn ein denkmalgeschütztes Gebäude so einfach abgerissen werden? Wir wissen nicht, wie die Sache ausgegangen ist.
Am Turm wurde ein Holzmast angebracht, auf dem sich ein Storchhorst befindet, eine Maßnahme zur Unterstützung von Familie Adebar (siehe Foto unten links). Wie Kirchtürme und andere hohe Gebäude eignen sich auch alte Turmstationen hervorragend zu diesem Zweck. Wir konnten bereits einige solcher Kombinationen Trafoturm-Storchennest auf unserer Seite Trafotürme & Naturschutz dokumentieren. Denkmalschutz und Naturschutz vertragen sich in aller Regel sehr gut.
An den zum Fotografieren zugänglichen Fassaden der Turmstation sind keine Reste der elektrischen Armaturen mehr zu erkennen, wohl aber am benachbarten Spritzenhaus: Hier sind noch zwei Rillentellerisolatoren verblieben (Ausschnittsvergößerung unten rechts). Hier war die zuführende Leitung abgespannt, über die die Dorffeuerwehr ihren Strom bekam.
Niewisch liegt ungefähr vier Kilometer südwestlich von Friedland und ca. elf Kilometer südsüdwestlich von Beeskow am Ostufer des Schwielochsees. Das Dorf gehörte in der frühen Neuzeit zusammen mit Pieskow und Speichrow zu den drei "Wasserdörfern", auch "Zieckoschen Güter" genannt. Niewisch war bis zur Eingemeindung nach Friedland im Jahre 2001 eine selbständige Gemeinde.


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Stand: 28. Februar 2016
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